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HP "drosselt" Viren zwischen Netzwerk und Desktop


WIEN, im April 2005 – Die zunehmend bösartige Natur heutiger Würmer und Viren sowie deren extrem schnelle Verbreitungsrate innerhalb von Netzwerken erschwert ITAdministratoren eine angemessen rasche Reaktion, um den Schaden einer solchen Attacke in Unternehmensarchitekturen zu minimieren. Mit der neuen HP Virus Throttle Software hat HP im Februar 2005 nun eine Entwickung vorgestellt, die maßgeschneidert ist zur Bekämpfung dieser Problematik, indem sie Unternehmen dabei unterstützt, eine Attacke zu erkennen, einzudämmen und ihre Verbreitung innerhalb des Kerns der ITInfrastruktur zu drosseln (engl. "throttle = Drossel"). Die in den HP Labs entwickelte Software ist nun für Industriestandard-Server wie HP ProLiant oder die HP BladeSystem Architektur im erweiterten ProLiant Essentials Intelligent Networking Pack und für ProCurve Networking mit HP 5300 Switches erhältlich.

Weiters kündigte HP an, dass die zentrale Forschungseinrichtung des Unternehmens, die HP Labs, neue Security-Software testet. Das Ziel: den Virenbefall ganzer Systeme auf möglichst einfache und effiziente Weise zu verhindern.

Zusätzlich gibt es für das Betriebssystem HP-UX 11i v2 die HP Security Containment Suite, die anderen Anwendungen oder Files nicht-autorisierten Zugang zu durch eine Viren-Attacke geschädigten Systemen verwehrt.

Zusätzlich gibt es für das Betriebssystem HP-UX 11i v2 die HP Security Containment Suite, die anderen Anwendungen oder Files nicht-autorisierten Zugang zu durch eine Viren-Attacke geschädigten Systemen verwehrt.

Security-Technologien von HP sind das Rückgrat der Adaptive Enterprise-Strategie, die entwickelt wurde, um das tägliche Unternehmensgeschäft und die IT zu synchronisieren und Veränderungen profitabel zu machen. Damit unterstützt HP seine Kunden, ihr Geschäft trotz zunehmender Angriffe auf die IT-Security und wachsender Komplexität des Identitätsmanagements ungestört weiterzuführen, sodass insgesamt weniger Zeit für IT-Administration aufgewendet werden muss und mehr Zeit für Innovationen zur Verfügung steht.

Virus Throttle Software - eine neue Strategie des Virenschutzes
HPs Virus Throttle Software nützt unkonventionelle Ansätze zur Bekämpfung von Viren. Herkömmliche Virenscanner - die oft auf bereits bekannten Virensignaturen basieren - sind beim Schutz gegen neue Viren oftmals nicht sehr effizient. Virus Throttle hingegen sucht nach abnormalen, virusähnlichen Verhaltensmustern und verringert die Zahl möglicher Netz-Verbindungen eines infizierten Geräts - solange, bis ein Administrator feststellen kann, ob es sich bei dem Problem tatsächlich um einen Virenangriff handelt und dementsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen kann.

Die Virus Throttle Software beobachtet alle Systemanfragen nach einer Netzwerkverbindung und sucht nach den typischen abnormalen Aktivitäten eines Virus oder Wurms während seiner Ausbreitung in einem Netzwerk. Je schneller ein Virus sich verbreitet, desto schneller reagiert Virus Throttle - und zwar automatisch innerhalb von Tausendstelsekunden, ohne menschliches Zutun.

Virus Throttle ist so angelegt, dass normale System- und Netzwerkprozesse nicht beeinflusst werden. Die Aktionen der Software konzentrieren sich punktgenau auf Virenaktivitäten. Ist ein Wurm oder Virus einmal identifiziert, schneidet Virus Throttle seine Netzwerkverbindungen ab und hindert ihn so daran, sich weiter zu verbreiten. Dann informiert Virus Throttle den System-Administrator über die Anwesenheit eines Wurms oder Virus, der dann anschließend entsprechende Schritte zur Beseitigung des Eindringlings einleiten kann.

Die Virus Throttle Software ist für Industriestandard-Server wie HP ProLiant oder die HP BladeSystem Architektur im erweiterten ProLiant Essentials Intelligent Networking Pack erhältlich. Dieses Package stellt so eine zusätzliche Schutzebene gegen Virenattacken dar, falls eine Attacke einmal nicht von einer Firewall oder Antiviren-Software abgefangen wurde. Weitere Informationen unter www.hp.com/servers/proliantessentials/inp.

HP ProCurve Networking hat jetzt seine ProCurve 5300xl Switches mit der Virus Throttle Funktion ausgestattet. Während die Netzdaten durch den Switch geleitet werden, sucht die ProCurve-Lösung nach virusähnlichem Verhalten. Infizierte Systeme werden dann so weit "hinuntergedrosselt", dass sich die Verbreitung des Virus vollständig verhindert oder zumindest erheblich verlangsamt wird. Zugleich wird der Netzwerk-Administrator über die Attacke informiert und kann mit Hilfe des ProCurve Manager Plus den infizierten Switch-Port völlig schließen.

Der HP ProCurve Switch 5300xl wird am Rand eines Netzwerks eingesetzt, wo die Benutzer mit dem Netzwerk verbunden sind. So erweitert die Lösung die Security- Struktur der ProCurve Adaptive EDGE Architektur. Die Virus Throttle Funktion gibt es gratis zum Downloaden für Kunden, die einen HP ProCurve Switch 5300xl und ProCurve Manager Plus besitzen oder kaufen wollen. Weiterführende Informationen finden sich unter www.hp.com/at/procurve.

Security Containment für HP-UX 11i v2
HP Security Containment für HP-UX 11i v2 ist eine Security-Suite mit Technologien, die speziell entwickelt wurden, um den Kunden Mehrwert zu bieten und gleichzeitig die ITKosten zu senken. HP hat diese verbesserten Security-Funktionalitäten in das normale HP-UX 11i v2-Betriebssystem eingebettet, um so Unternehmen beim Kampf gegen die zunehmend komplexer werdenden Attacken zu unterstützen. Security Containment stellt sicher, dass geschädigte Applikationen eines Systems Viren nicht den Zugriff auf andere Anwendungen oder Files ermöglichen.

Die Kombination von Security Containment mit HPs Virtualisierungs-Kontinuum und Workload Management Systemen zu Secure Resource Partitions ermöglicht den Kunden eine signifikante Reduktion der Betriebskosten, indem von Security-Attacken provozierte, ungeplante Downtimes des Systems praktisch eliminiert werden.

Secure Resource Partitions sind ein Mechanismus, der es ermöglicht, mehrere Anwendungen in ein einziges Betriebssystem einzubetten und gleichzeitig die Sicherheit der jeweiligen Ressourcen jeder Applikation zu garantieren.

Aktuelle Forschung aus den HP Labs
Heutzutage bekommen Anwendungen oftmals die gleichen Zutrittsrechte zu anderen Anwendungen und Teilen des Computersystems wie die User. Das hat zur Folge, dass jede infizierte Applikation einen Virus im ganzen System verbreiten und so auch andere Programme und Informationen ruinieren kann. Sogar weithin gebräuchliche Programme wie das Spiel "Solitaire" können ein Computersystem infizieren.

Experimentelle Software aus den HP Labs, die sich noch im Entwicklungsstadium befindet, soll einen unkomplizierten Mechanismus zur Bekämpfung dieses Problems in Windows® XP zur Verfügung stellen. HP Wissenschaftler arbeiten daran, Anwendungen so zu konfigurieren, dass diese automatisch in einer geschützten Umgebung starten. So beschränken sich die Rechte einer Anwendung nur auf Ressourcen, die sie für die Ausführung ihrer grundlegenden Funktionen benötigt. Files, die die Applikation nicht braucht, können von ihr auch nicht manipuliert werden.

Erste Ergebnisse zeigen, dass die HP Software unkompliziert und effektiv den Schaden, der von einer infizierten Anwendung ausgeht, einschränkt und so bestimmte Viren daran hindert, das gesamte System zu befallen.

Über HP ProCurve Networking
Der Geschäftsbereich HP ProCurve Networking bietet Netzwerk-Lösungen für Unternehmen. Das Portfolio umfasst kabelgebundene und funk-basierte Netzwerk- Produkte, Dienstleistungen und Lösungen - einschließlich Ethernet Switches, Wireless Access Points, Secoure Router und Applikationen für das Netzwerk-Management. Kunden erhalten mit den Lösungen von ProCurve Netzwerke, die auf offenen Standards basieren und sowohl momentane als auch zukünftige Anforderungen bezüglich Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit erfüllen.

Über HP
HP liefert Technologielösungen für Konsumenten, Betriebe und Institutionen auf der ganzen Welt. Das Angebot des Unternehmens erstreckt sich über die Bereiche ITInfrastruktur, globale IT-Dienstleistungen, Computerlösungen für Unternehmens- und Privatkunden sowie Drucken und Bildbearbeitung. In den letzten vier Quartalen erzielte HP einen weltweiten Umsatz von 81,8 Milliarden US-Dollar. Mehr Informationen zu HP (NYSE, Nasdaq: HPQ) finden Sie im Internet unter www.hp.com und auf der österreichischen Website unter http://www.hp.com/at.

HP Österreich ist für Vertrieb, Support und Marketing der HP-Produkte und Dienstleistungen verantwortlich. Die österreichische Niederlassung verfügt über einen Standort in Wien sowie Geschäftsstellen in Graz, St. Florian und Götzis. Im Geschäftsjahr 2004 betrug das Auftragsvolumen der Hewlett-Packard Gesellschaft m.b.H. 582 Millionen Euro, der Mitarbeiterstand 808 Personen. Der Standort HP Wien trägt in einigen Geschäftsbereichen auch die Managementverantwortung für Ost-, Zentral- und Südeuropa, den Nahen Osten, Zentralasien und Afrika.


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