| BÖBLINGEN, 6. JUNI 2005 – HP ProCurve Networking stellt neue Hard- und Software-Lösungen vor, mit denen Kunden ein Optimum aus ihren Netzwerken herausholen. Damit werden Netzwerke weniger komplex und gleichzeitig
leistungsfähiger und sicherer. Zu den wichtigsten Neuerungen im Portfolio gehört die modulare ProCurve Routing Switch 9400sl-Serie. Die neue Routing Switch Serie wird ab August 2005 zu einem Preis von circa 39.000 Euro für das Chassis zur Verfügung stehen. Die Einstiegskonfiguration mit dem notwendigen Management- und zum Beispiel einem 10/100/1000-T-Modul mit 40 Ports beginnt bei Preisen ab circa 90.000 Euro. Die Management-Tools ProCurve Manager 2.0 und ProCurve Manager Plus 2.0 kommen im Verlauf des Sommers 2005 auf den Markt. Der Preis für ProCurve Manager Plus 2.0 wird bei 2.220 Euro starten. Außerdem neu sind die in Kürze erhältlichen kostenlosen Software-Erweiterungen für die ProCurve 5300xl-Baureihe sowie Software-Updates für den ProCurve Wireless Access Point 420.
9400sl Routing Switches - Damit die Anwendung schneller zum Desktop kommt Mit der ProCurve Routing Switch 9400sl-Reihe liefert HP eine neue Generation von Routing Switches, die hohe Leistung und hohe Port-Dichte bietet und sicheres Multilayer-Switching und -Routing ermöglicht. Damit erfüllen die Routing Switches die Anforderungen selbst anspruchsvoller Netzwerk-Designs, die auch die Zugangspunkte am Rand (Edge) des Netzwerks mit einbeziehen.
Die Core Routing Switches unterstützen10 Gigabit Ethernet-Verbindungen mit Wirespeed und das Internet Protocol v6, so dass Unternehmen existierende Systeme weiterhin nutzen können. Die Switches eignen sich vor allem für den Einsatz in hochperformanten, hochverfügbaren und skalierbaren Netzwerken, auf denen geschäftskritische Applikationen laufen. Sie verfügen über eine interne Switching-Kapazität von bis zu 1,28 Terabit/s und verarbeiten bis zu 480 Millionen Datenpakete pro Sekunde. Mit bis zu 320 Gigabit-Ethernet-Ports und maximal 32 10-Gigabit-Ethernet-Ports pro Chassis steht Kunden eine hohe Ausbaufähigkeit zur Verfügung. Durch die Vorbereitung auf den kommenden 40-Gigabit/s-Standard sind die Geräte zudem zukunftssicher und schützen so die Netzwerk-Investitionen langfristig.
Dank des modularen Aufbaus können Kunden das Chassis des neuen Routing Switch gemäß Ihrer individuellen Bedürfnisse ausstatten. Redundante Management-Module sind ebenso erhältlich wie Module mit vier 10 Gigabit-Ethernet-Ports und Module mit 10/100/1000-Mbit-Ethernet-Ports mit Portdichten von 40 und 60 Ports. Weitere Informationen zum Zubehör finden sich unter www.hp.com/de/procurve.
Komplette Funktions-Ausstattung Die 9400sl-Serie verfügt über eine Reihe von Sicherheitsmerkmalen. Dazu gehören unter anderem Zugriffskontrolllisten (ACL - Access Control Lists), RADIUS und TACACS+ sowie IEEE 802.1x für die Port-basierte Zugriffskontrolle. Für einen sicheren Zugriff der Administratoren auf die Routing Switches sorgen SSHv1 und SSHv2 sowie Secure Copy. Redundante und im Betrieb austauschbare Netzteile stellen eine hohe Verfügbarkeit der Hardware sicher.
Die neue Routing Switch Familie bietet Kunden außerdem eine große Auswahl an Funktionen für das Bandbreiten-Management. Sie unterstützt unter anderem Jumbo Frames, Virtual LANs (VLANs) gemäß dem IEEE802.1Q-Standard, Regel-basierte VLANs und Port Trunking nach IEEE802.3ad.
Umfassende Quality-of-Service-Features erleichtern den Einsatz in konvergenten Sprach- und Datennetzen. Dazu gehören beispielsweise die Priorisierung des Datenverkehrs abhängig von Port, VLAN und MAC-Adresse sowie nach Servicetyp (TOS - Type of Service) und DiffServ zur Echtzeitübertragung von Applikationen über das Netz.
Management-Tools mit zahlreichen neuen Funktionen ProCurve Manager 2.0 und ProCurve Manager Plus 2.0 ermöglichen neben dem zentralen Netzwerkmanagement auch die Kontrolle der Netzwerkkonfigurationen von Geräten, die an Zugangspunkten am Rande des Netzwerks angeschlossen sind.
Die Windows-basierte Netzwerkmanagement-Lösung ProCurve Manager 2.0 wird ohne Aufpreis mit allen ProCurve-Systemen geliefert, die über integrierte Verwaltungsfunktionen verfügen. Das Tool bietet Funktionen für das Auffinden von Geräten, die Abbildung von Topologien und das Durchsuchen nach Events. Mit den neuen Versionen lassen sich jetzt auch die LLDP (802.1ab) (Link Layer Discovery Protocol) nutzen, die den Registrierungsprozess von ProCurve-Geräten automatisieren. Weitere neue Funktionen im Überblick:
- Konfigurierbare Event-gesteuerte Policies: Damit kann ProCurve Manager Plus 2.0 SNMP-Events bei Netzwerkgeräten oder Software anderer Hersteller auswerten und automatisierte oder halb-automatisierte Aktionen auslösen. Ein Beispiel dafür ist das Schließen von Ports, wenn die ProCurve Virus-Throttling Software oder Systeme anderer Anbieter für Intrusion Detection oder Prevention erkennen, dass diese von Viren befallen sind.
- Event-gesteuerte Template Policies: Diese ermöglichen Änderungen bei Geräte-Gruppen.
- Nahtlose Integration in HP OpenView Network Node Manager.
- Funktionen für die Konfiguration von ganzen Geräte-Gruppen wie zum Beispiel das Einrichten von Passwörtern oder Software Updates.
- Neue Diagnose-Funktionen wie eine Konsistenzprüfung von IP- und MAC-Adressen (Media Access Control) zwischen Switches und automatischer Port-Suche mit Hilfe von IP- oder MAC-Adressen.
- Verbesserte Sicherheit: Dafür sorgen SNMPv3, SSH (Secure Shell) for Telnet/CLI und über RADIUS (Remote Authentication Dial-In User Service) authentifizierte Administratoren.
- Funktion zum Erstellen von Tasten auf der Symbolleiste: Damit lassen sich häufig benötigte Policies speichern.
Kostenlose Software-Erweiterungen für ProCurve 5300xl Switches Die Software-Erweiterungen bieten den Kunden mehr Services und Sicherheit beim Zugriff auf das Netzwerk, erhöhte Netzwerkverfügbarkeit sowie reduzierte Kosten bei der Inbetriebnahme. Dabei lassen sich mit Hilfe der Adaptive EDGE-Architektur auch die Zugangspunkte an den Rändern des Netzwerks kontrollieren. Die Tools nutzen ICMP (Internet Control Message Protocol)-Throttling und ECMP (Equal Cost Multipath Protocol): Dank ICMP-Throttling wird die Netzwerk-Verfügbarkeit bei Denial of Service-Angriffen nicht beeinträchtigt. ECMP steigert die Netzwerk-Redundanz. Außerdem wird es mit ECMP einfacher, für neue Anwender und Applikationen zusätzliche Bandweite hinzuzufügen. Das LLDP-MED-Protokoll ermöglicht die automatische Konfiguration, so dass sich Fehler, wie sie beim manuellen Konfigurieren von IP-Telefonen auftreten, vermeiden lassen. Mit Hilfe Identitätsgesteuerter ACLs für jeden einzelnen Port kann für die Zugangspunkte zum Netzwerk - dort wo die Anwender sich authentifizieren - eine sehr fein abgestufte Sicherheits-Policy implementiert werden. Außerdem stehen durch Verbesserungen beim RADIUS-System jetzt mehr Daten über die Auslastung des Netzwerks zur Verfügung.
Kostenlose Software-Updates für den ProCurve Wireless Access Point 420 Die Kontrollmöglichkeiten für die Zugangspunkte zum Netz sowie die Sicherheit der Netzwerkinfrastruktur wurden durch die kostenlosen Software-Erweiterungen für die Wireless Access Point 420-Baureihe optimiert. So unterstützt der Wireless Access Point neue sowie noch nicht etablierte Industriestandards wie IEEE 802.11i sowie die Standards für 802.1X EAP-Authentifizierung und WAP pre-802.11i-Implementierung und stellt dabei gleichzeitig die Abwärtskompatibilität sicher. Außerdem ermöglichen es die Software-Erweiterungen dem IT-Verantwortlichen, zwischen einer großen Anzahl an Sicherheits- und Authentifizierungssystemen flexibel zu wählen.
Dazu gehört zum Beispiel Multiple SSID (Service Set Identifier) mit separaten Optionen für die Authentifizierungs-, Sicherheits- und VLAN-Konfiguration. Damit ist es möglich, die vorhandenen Anwenderinformationen und Sicherheitsabstufungen, die die zentrale Netzwerksicherheit und -integrität gewährleisten, direkt für die Kontrolle des WLAN zu übernehmen. Die Software ermöglicht höchste Sicherheit beim Netzwerkmanagement und verhindert durch die Überwachung der Access Points, dass sich die Anwender mit mobilen Geräten unautorisiert Zugang zum Netzwerk verschaffen oder dass Konfigurationen ohne Erlaubnis verändert werden. Außerdem unterstützt der Access Point RADIUS-Accounting und Quality-of-Service für Anwendungen wie Wireless VoIP.
Über HP HP bietet weltweit Technologielösungen für Privatkunden, große, mittelständische und kleine Unternehmen sowie öffentliche Auftraggeber. Das Angebot umfasst Lösungen für die IT-Infrastruktur, globale IT-Dienstleistungen, Personal Computing und Zugangsgeräte, Drucken und Bildbearbeitung. In den letzten vier Quartalen (01.05.04-30.04.05) erzielte HP einen Umsatz von 83,3 Milliarden US-Dollar.
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